Falken besiegen Preussen Berlin
Drei Punkte bleiben im Zittauer Gebirge
In einem nicht besonders schönen, aber spannenden Eishockeyspiel erkämpften sich die Falken drei Punkte in ihrer ersten Begegnung an diesem Doppelwochenende gegen den ECC Preußen. Die Gäste, die erstmals ihre Neuzugänge McPhee (CAN) und Scarsella (USA) präsentierten, kamen besser in die Partie und konnten die ersten Torchancen für sich verbuchen. Durch aggressives Forechecking wurde der Spielaufbau der Falken immer wieder unterbunden. Auch in Überzahl in der 3.min gelang dem EHC erst einmal nicht viel, nach einer Minute der erste Schuss auf das gegnerische Gehäuse und danach war die Scheibe auch schon wieder aus dem Drittel. Aber mit gewohnt starkem Einsatz kämpften sich die Falken in doppelter Unterzahl durch Strafzeiten in der 6.und 7.min in diese Begegnung hinein. Und so hatten sie in der Folge auch mehrfach den Führungstreffer auf dem Schläger, den der Berliner Schlussmann bis dahin zu verhindern wusste. In der 15.min scheint die Scheibe dann endlich hinter der Linie, aber der Schiedsrichter gibt den Treffer nicht. Bei einem Unterzahlkonter der Preußen bleibt Dustin Haloschan Sieger. Kurz vor der Pause gelingt dem EHC in doppelter Überzahl dann schließlich das 1:0, als die Scheibe platziert im linken oberen Eck einschlägt. Mit knappem Vorsprung für die Falken ging es also in die erste Pause, in der es in der Gästekabine recht laut zuging.
Und wieder begannen die Berliner mit aggressivem Spiel. Bei einer Unterzahlsituation für den EHC ging dann ein abgefälschter Schuss von der blauen Linie unhaltbar für Dustin Haloschan zum 1:1 ins Netz. Zwei Powerplays in der 26.und 28.min für die Jungs von Trainer Peter Faika brachten leider nicht viel Zählbares ein. Die Falken kämpften gegen druckvoll spielende Preußen an. Bei einem sehr schön vorgetragenen Entlastungsangriff des EHC in der 34.min passte dann alles und die Jonsdorfer Kufencracks gingen erneut in Führung. Doch wiederholt spielten die Berliner sich im Falkendrittel fest, Entlastung gelang nur kurzzeitig. Mit einem sehr gut aufgelegten Jonsdorfer Schlussmann und etwas Glück nahmen die Falken die knappe Führung mit in die Pause.
Die Berliner auch zu Beginn des letzten Spielabschnitts mit leichten Vorteilen, auch aufgrund einiger Überzahlsituationen, in denen die Falken aber sehr gut verteidigten. Es ging hin und her auf dem Eis, beide Torhüter zeichneten sich immer wieder aus. In der 51.min verhinderte das Metall das dritte Tor für den EHC. Das doch etwas auffällig agierende Schiedsrichtergespann verteilte erneut Strafen, so dass die Falken abermals über eine Minute lang in doppelter Unterzahl bestehen müssen. Sie rackerten unermüdlich und überstanden auch diese Phase ohne Gegentreffer. Die Partie, immer mehr von Kampf und Krampf geprägt, ging in ihre Schlussphase. Wieder gab es Strafen auf beiden Seiten und viel Platz auf dem Eis. Die Berliner nehmen ihren Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler raus. Aber auch das bringt ihnen keinen Punkt ein, denn das kämpferiche Falkenteam verteidigt den Ein-Tore-Vorsprung bis zur Schlusssirene.
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