Niederlage für Jonsdorfer Falken
Kufencracks aus dem Zittauer Gebirge unterliegen in Schönheide
Das erste Spiel an diesem Doppelwochenende führte den EHC Jonsdorfer Falken nach Schönheide. Die Wölfe, die ihr Freitagspiel in Erfurt mit 8:0 verloren hatten, freuten sich sicher auf Ihren Lieblingsgegner, starteten aber erst einmal mit einer Strafzeit nach 39 Sekunden ins Spiel. Aus dieser zahlenmäßigen Überlegenheit konnten die Falken jedoch keinen Vorteil ziehen. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her auf dem Eis mit Chancen auf beiden Seiten. Allein Tore blieben Mangelware. Aber nur bis zur 18. Minute, da gab es die erste Strafe für den EHC und die Wölfe nutzten diese prompt zur 1:0 Führung. Durch eine Unkonzentriertheit in der Jonsdorfer Abwehr gelang den Gastgebern neun Sekunden vor dem Ertönen der Pausensirene dann sogar das 2:0.
Und auch zu Beginn des mittleren Spielabschnittes hieß es Überzahl für die Falken. Die Scheibe allerdings behaupteten die Wölfe in ihren Reihen und so hielten sie die Jonsdorfer Spieler von ihrem Tor fern. Eine weitere Strafzeit für den EHV Schönheide ermöglichte es den Falken zumindest noch eine Minute in doppelter Überzahl zu spielen und endlich klappte es auch mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 in der 23. Minute. Die Jonsdorfer Kufencracks rackerten nach wie vor, doch leider fehlte den Falkenstürmern die Genauigkeit im Abschluss, so dass Sebastian Albrecht im Kasten des EHV vor keine größeren Probleme gestellt wurde. Als in der 29.min die Falkenreihe komplett zum Wechsel fährt, bekommt Julius Michel die Scheibe an der blauen Linie serviert und kann ungestört zum 3:1 einnetzen. Zwei Minuten vor der Pause gab es Strafen für beide Teams und damit etwas mehr Platz auf dem Eis. Diesmal waren es die Falken, die in der letzten Spielminute des zweiten Drittels noch einmal trafen und somit auf 3:2 verkürzen konnten.
Es war noch alles drin in der recht ausgeglichenen Partie. Doch leider gelang es den Jonsdorfer Spielern nicht, auch einmal in Überzahl für richtige Torgefahr zu sorgen. Es wurden einfach zu wenige Schüsse auf das gegnerische Gehäuse gebracht und bei den Versuchen, die perfekte Schussposition zu finden, lief ihnen die Zeit davon. Auch im weiteren Spielverlauf arbeiteten die Falken unermüdlich für den Ausgleichstreffer, kamen aber nicht zum Erfolg. Anders hingegen die Wölfe, die in der 54.min den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellten. Durch leichte Strafen in den verbleibenden Spielminuten nahmen sich die Jonsdorfer selbst die Chance, das Spiel noch zu drehen. Zwar spielten sie in Unterzahl die Scheibe konsequent immer wieder raus, so dass die Wölfe gar nicht erst in Powerplay-Aufstellung gehen konnten, aber Tore schießt man so eben auch nicht. Eine Strafzeit für die Gastgeber in der letzten Minute, Auszeit des EHC und das Ersetzen des Goalies durch einen zusätzlichen Feldspieler, es wurde alles versucht, doch die Wölfe entschieden 14 Sekunden vor Spielschluss mit einem Empty Net Goal zum 5:2 die Partie endgültig zu ihren Gunsten und feierten ihre weiterhin blütenweiße Weste gegen den EHC Jonsdorfer Falken im Wolfsbau.
Trainer Peter Faika äußerte sich nach dem Spiel kritisch: “Es waren mir zu viele Alleingänge einzelner Spieler, das Zusammenspiel muss besser werden und auch an der Chancenverwertung gibt es zu arbeiten.“
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