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Jobcenter Landkreis Görlitz erhält Förderbescheid über 2,4 Millionen Euro

Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit

Rubrik: Nachrichten

Grundlage dieser Zuwendung ist die Förderrichtlinie (FRL) Sozialer Arbeitsmarkt, mit der die Langzeitarbeitslosigkeit in Sachsen weiter bekämpft werden soll. „Wir wollen die gute Arbeitsmarktentwicklung nutzen, um mehr Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen“, erklärt Arbeitsminister Martin Dulig. Das Hauptproblem sei häufig, dass die Anforderungsprofile der Betriebe nicht mit der Qualifikation und Eignung der Menschen übereinstimmt, die Arbeit suchen.“ Je länger der Leistungsbezug andauert, umso stärker verfestige sich die Langzeitarbeitslosigkeit. „Diesen Kreislauf wollen wir durchbrechen“, so Minister Dulig weiter. „Wenn eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht umzusetzen ist, dann ermöglichen wir soziale Teilhabe durch öffentlich geförderte Beschäftigung.“

Im Landkreis Görlitz sind derzeit 5.355 Menschen länger als ein Jahr ohne Beschäftigung (Stand Januar 2018). Die Zahl soll sich verringern. Mit Coaching und Betriebsakquise werden Langzeitarbeitslose und Unternehmen zusammengebracht. Hierbei gehen intensive individuelle Betreuung von Langzeitarbeitslosen und die gezielte Ansprache von Betrieben Hand in Hand. Die große Mehrheit der Betriebe (84 Prozent) ist grundsätzlich bereit, Langzeitarbeitslose einzustellen (Quelle: IAB Betriebspanel 2016). Wichtig sind dabei vor allem die fachliche Eignung und ein positiver persönlicher Eindruck im Vorstellungsgespräch. Mit intensiver Unterstützung und Begleitung können auch Langzeitarbeitslose von der hohen Nachfrage am Arbeitsmarkt profitieren.

Die Förderrichtlinie Sozialer Arbeitsmarkt (SAM) enthält vier sich ergänzende Module für eine zielgenaue Förderung: Neben dem individuellen Coaching und der Betriebsakquise gehören auch FAV plus und Gemeinwohlarbeit 58plus dazu. Mit FAV plus wird unmittelbar die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gefördert. Dies eröffnet langzeitarbeitslosen Personen eine mittelfristige Arbeitsmarktperspektive im erwerbswirtschaftlichen Bereich. Für bis zu 24 Monate erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss für ihren zusätzlichen Aufwand. Die Jobcenter übernehmen den Lohnkostenzuschuss. Für ältere Langzeitarbeitslose ab 58 Jahren ohne echte Chance auf unmittelbare Arbeitsmarktintegration wird gemeinnützige, zusätzliche und wettbewerbsneutrale Beschäftigung gefördert.

Die Umsetzung der Richtlinie erfolgt über die Jobcenter für jeweils zwei Jahre. Auf diese Weise wird eine effiziente Programmumsetzung durch eine enge Verzahnung mit den Eingliederungsleistungen der Jobcenter, etwa für die Qualifizierung ermöglicht. Für die Fördermodule Individuelles Coaching und die Betriebsakquise können die Jobcenter bis zu 70 Prozent des Budgets einsetzen. Für die Förderrichtlinie Sozialer Arbeitsmarkt (SAM) stehen sachsenweit für zwei Jahre 25 Mio. Euro Landesmittel zur Verfügung.

Quelle: PM SÄCHSISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, ARBEIT UND VERKEHR
Symbolbild: pixabay.com

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