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Verstanden

Nachrichten

Wagners "Tannhäuser" letztmalig unter Andrea Sanguineti

Abschiedsdirigat in Görlitz

Datum: 11.04.2018
Rubrik: Nachrichten

Am Freitag, den 13. April, um 18:30 Uhr, findet eine ganz besondere Vorstellung von Wagners „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ im Görlitzer Theater statt. Letztmalig wird Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti die musikalische Leitung übernehmen und damit seine Tätigkeit als Operndirigent am Görlitzer Theater abschließend krönen. Dies ist ein mehr als würdiger Abschluss seines fünfjährigen Wirkens als Musikalischer Leiter des Görlitzer Musiktheaters. Großen Zuspruch gibt es für diese außergewöhnliche Leistung von Publikum wie von Kritikern:

Boris Gruhl – Dresdner Neueste Nachrichten
»[…]Man ist in Görlitz dieses Wagnis eingegangen und konnte letztlich gewinnen. Dies verdankt sich in erster Linie der musikalischen Leitung des scheidenden Generalmusikdirektors Andrea Sanguinetti, dem es gelingt, bei anhaltender Steigerung die Mitglieder der Neuen Lausitzer Philharmonie dynamisch zu motivieren. Da vernimmt man etwa im Vorspiel zum dritten Akt betörende Passagen von kammermusikalischer Intensität, berührende und zugleich verstörende Dramatik des vollen Orchesterklanges mit sattem Streicherklang und bedrohlichen Einsätzen der Bläsergruppen.[…]«

Daniel Schubert – Sächsische Zeitung
»[…]Die ersten Takte der Ouvertüre verhießen, dass eine Herausforderung eben auch beeindruckende Qualitäten zutage fördert. Die Neue Lausitzer Philharmonie unter ihrem Chefdirigenten Andrea Sanguineti setzte im Laufe des mehr als dreistündigen Opernabends immer wieder solche klangvollen Akzente, fand zu begeisternd schönen, eindringlichen Momenten.[…]«

neue musikzeitung – Roland H. Dippel
»[…]Andrea Sanguineti ist ein hervorragender Sängerdirigent, weiß mit den akustischen Tücken des Hauses umzugehen und zeigt immer wieder mit Eleganz und Dolcezza, wie viel Meyerbeer und Donizetti in Wagner stecken.[…]«

Zur Handlung
Der Ritter und Sänger Tannhäuser verließ einst die Wartburggesellschaft, um im Venusberg grenzenlose Lust zu genießen. Inzwischen ist er dieser jedoch überdrüssig und verlässt Frau Venus wieder. Er wird erneut auf die Wartburg geladen, um dort in einem Sängerwettstreit die ihn liebende Landgrafennichte Elisabeth als Preis zu ersingen. Da der Kompromisslose sich erneut mit den Moralvorstellungen der Versammelten anlegt und zuletzt gar die Göttin der Liebe besingt, wird daraus ein Sängerkrieg. Nur Elisabeths Einsatz für ihn rettet Tannhäuser das Leben. Der reuige Sünder soll nach Rom ziehen, um dort vom Papst die Vergebung seiner Schuld zu erlangen. Der Papst weigert sich, doch ist am Ende der göttliche Einfluss einer verzweifelt flehenden Frau stärker als der des angeblichen Stellvertreters Gottes auf Erden.

Details zur Vorstellung und die Möglichkeit zum Erwerb von Eintrittskarten finden Sie auf der Internetseite des GHT.

Quelle: PM Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau
Foto: Marlies Kross

 

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