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Knapp 10 Millionen Euro werden in Knappenroder Industriedenkmal investiert

Objekt extrem

Rubrik: Nachrichten

Das nennt man perfektes Timing: Am 1. Juli, zum Tag des Bergmanns, wurde der Auftakt für umfangreiche Entwicklungsmaßnahmen an der Energiefabrik Knappenrode vollzogen. Es hätte wohl auch keinen symbolträchtigeren Termin für einen feierlichen Spatenstich in der 100 Jahre alten Brikettfabrik geben können. Bis zum Jahr 2020 will der Landkreis Bautzen an diesem Standort einen leistungsfähigen, modernen, kulturellen und touristischen Anziehungspunkt für die Region entwickeln – knapp 10 Millionen Euro sollen dafür investiert werden. Gut angelegtes Geld für ein einzigartiges Industriemuseum.

Der Nachmittag begann mit einem Festumzug durch Knappenrode bis hin zur Energiefabrik. Das Werk als Museum und die Siedlung als Wohnort sind gemeinsam Zeugnis der Industriekultur: Tradition und Moderne - Geschichte, Kunst und Kultur als lebendige Symbiose an einem historischen Ort. „Objekt extrem.“ - so der Titel für das ambitionierte Projekt.
Es wird einen neuen Eingangsbereich geben. Zu diesem führt eine 700 Meter lange Straße, auf der Besucher künftig direkt bis zum Museum fahren können. Außerdem sind ein Gehweg, Busbuchten für vier Reisebusse und ein Parkplatz für 54 Pkw geplant. Allein für dieses Teilprojekt hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Fördermittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro bewilligt. Für diese Straße sucht Hoyerswerda nun einen Namen und die Menschen der Region sind aufgerufen, Vorschläge zu unterbreiten. Bis zum 17. August nimmt die Stadtverwaltung unter dem Stichwort „Energiefabrik“ Ideen per Post oder Email entgegen. Die Entscheidung über den Namen trifft der Hoyerswerdaer Stadtrat dann in einer seiner nächsten Sitzungen.

Im Anschluss an den festlichen Spatenstich gab der Männerchor Lohsa noch ein Geburtstagsständchen anlässlich „100 Jahre Energiefabrik“ mit Liedern aus dem Repertoire des ehemaligen Werkschors Werminghoff - die Gäste durften währenddessen an einer Kaffeetafel vor beeindruckender historischer Kulisse Platz nehmen. Aus der Luft ist das imposante Zeugnis der Industriegeschichte noch eindrucksvoller, dem soll auch der geplante Aussichtspunkt Rechnung tragen. Übrigens, schon im November dieses Jahres soll mit der Verkehrsfreigabe der neuen Straße ein erstes Teilabschnitt feierlich übergeben werden.

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