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Nachrichten

Großer Auftritt in der Energiefabrik Knappenrode

Mit der heiligen Barbara in die Zukunft

Datum: 13.12.2018
Rubrik: Nachrichten

Also eins muss man den Machern der Energiefabrik Knappenrode schon einmal vorab bestätigen: Sie haben ein glückliches Händchen bei der Auswahl von historischen Terminen. War es im Sommer der 1. Juli, der Tag des Bergmanns, zu dem der Auftakt für umfangreiche Entwicklungsmaßnahmen an der 100 Jahre alten Brikettfabrik mit einen feierlichen Spatenstich vollzogen wurde, konnte jetzt zum St. Barbaratag das erste Teilprojekt zur Modernisierung des Industriemuseums feierlich übergeben werden.

In Deutschland hat sich die bergmännische Verehrung der Heiligen Barbara zu Beginn des späten Mittelalters zuerst im sächsisch-schlesischen und später im böhmischen Raum ausgebreitet. Ein guter Tag also, um die Fertigstellung der neuen Erschließungsstraße zu feiern: 700 m Asphalt mit Gehweg. Busbuchten für vier Reisebusse und ein Parkplatz mit 54 Pkw-Stellplätzen komplettieren die Verkehrsanlage - logistisch lebensnotwendig, allein für dieses Teilprojekt hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Fördermittel in Höhe von 1,6 Millionen Euro bewilligt.

Für die neue Straße suchte die Stadtverwaltung Hoyerswerda in den vergangenen Monaten einen Namen. Insgesamt 48 Vorschläge aus der Bürgerschaft wurden eingereicht. Jetzt heißt der Neubau „Werminghoffstraße“, benannt nach dem Namensgeber der Siedlung und Brikettfabrik. Joseph Werminghoff leitete als Generaldirektor die Eintracht Braunkohlenwerke und Brikettfabriken AG zu Welzow. Aus Mönchengladbach war zu diesem Anlass extra der Großneffe angereist.

Die Brikettfabrik Werminghoff ging 1918 als eine der modernsten Fabriken Europas in Betrieb. 100 Jahre später ist die Energiefabrik das einzige Zeitzeugnis der Braunkohleverarbeitung in der Oberlausitz. Sie soll kennzeichnend für den Strukturwandel einer ganzen Region stehen. Die Fabrik als Museum und die Siedlung Knappenrode als Wohnort werden Industriekultur erlebbar machen. Der Standort soll zu einem kulturellem und touristischen Highlight – einem Ankerpunkt im Lausitzer Seenland werden. Der Erhalt des Denkmals und die Aufwertung des gesamten Areals stehen gleichermaßen im Zentrum der weiteren Aktivitäten.

Übrigens, der Spielmannszug aus Oberlichtenau begleitete den Nachmittag musikalisch und gibt schon mal den Takt für die nächsten Schritte in der Energiefabrik Knappenrode vor.

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