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Nachrichten

Die Energiefabrik Knappenrode öffnet wieder

Das Warten hat ein Ende

Datum: 18.09.2020
Rubrik: Nachrichten

Am 16. Oktober wird die Energiefabrik in Knappenrode nach umfangreichen Baumaßnahmen wiedereröffnet. Bis 1993 wurden in dem imposanten Backsteinbau aus Braunkohle Briketts gepresst. „Objekt extrem – ein Industriedenkmal auf Kurskorrektur“ - bereits 2014 begannen die Planungen für die Realisierung des imposanten Vorhabens. Seit dem Frühjahr dieses Jahres ist ein weiteres wichtiges Teilprojekt abgeschlossen. Mit Unterstützung des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien konnten jetzt neue Depoträume, Werkstätten und ein moderner Verwaltungstrakt fertiggestellt werden. Im Rahmen eines Vororttermins konnten sich jetzt Unterstützer, Förderer und Politiker selbst ein Bild machen.

Schwerlastregale und eine moderne Hebelschubanlage - zukünftig kann auf 1.600 laufenden Metern alles gelagert werden, von der Briefmarke, übers Mineral bis hin zu Akten, inklusive der Handbestandsbibliothek der Energiefabrik und der Kunstsammlung des Museums. Ein gesondertes Hängesystem bietet sogar Platz für größere Gemälde. Als Museum, welches sich der Bergbau- und Industriegeschichte verschrieben hat, gibt es in den Sammlungsbeständen natürlich auch Objekte, die ein bisschen mehr Platz brauchen und ein entsprechendes Gewicht haben. Dafür wurde ein Schwerlastdepot errichtet, das mit Hubwagen bestückt werden kann.

Es ist so etwas wie gelebter Denkmalschutz, da wo einst Entstaubungsanlagen untergebracht waren, finden jetzt die Mitarbeiter der Energiefabrik optimale Arbeitsbedingungen in einer modernen Museumsinfrastruktur. Allein 300.000 Euro wurde in eine hochmoderne EDV-Anlage investiert, inklusive musealer Verwaltung und Archiv. Allein 155.000 Euro stellte der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien für das abgeschlossene Teilprojekt zur Verfügung. Gut investiertes Geld findet dessen Konventsvorsitzender, Landrat Bernd Lange. Auch der Geschäftsführer des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum zeigt sich nach einem ersten Rundgang beeindruckt. So langsam biegt das Gesamtprojekt in die Zielgerade ein, für die Beigeordnete des Landkreises Bautzen war dieser Projektabschnitt ein Besonderer.

Aktuell sind es die vielen parallelen Dinge, die das Team um Museumsleiterin Kirstin Zinke, umtreibt. Ob noch notwendige Außenarbeiten oder die Fertigstellung der neuen Dauerausstellung, Mitte Oktober wird die Kurskorrektur abgeschlossen sein – das Industriedenkmal öffnet wieder für seine Besucher.

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