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Bautzener Wenzelsmarkt soll umziehen

Datum: 01.10.2020
Rubrik: Nachrichten

Veränderungen gab es in der 637-jährigen Geschichte des Bautzener Wenzelsmarktes so einige. Aber erst die andauernde Corona-Pandemie bewirkt, dass Deutschlands ältester Weihnachtsmarkt erstmals umziehen muss. Da sich das Hygienekonzept der Stadtverwaltung dort besser umsetzen lässt, soll der 637. Bautzener Wenzelsmarkt nicht in der Altstadt, sondern auf dem Schützenplatz stattfinden. „Für uns steht außer Frage, dass wir den Wenzelsmarkt unbedingt durchführen wollen – als traditionellen Schlusspunkt eines schwierigen Jahres“, gab Alexander Ahrens bereits im Sommer vor. Nun ist Bautzens Oberbürgermeister überzeugt: „Unter den aktuellen Bedingungen bieten wir die bestmögliche Lösung an.“

Vom 27. November bis zum 22. Dezember werden weihnachtlich geschmückte Buden eine stimmungsvolle Kulisse auf dem Schützenplatz schaffen. Verschiedene Gründe sprechen für den Umzug des Marktes. „Der Schützenplatz ist weitläufiger als die eng bebaute Altstadt. Abstände lassen sich so besser einhalten“, erklärt Andreas Hennig vom städtischen Kulturbüro. „Zudem können wir auf dem Schützenplatz die Besucherströme vergleichsweise einfach erfassen.“ Um das Ansteckungsrisiko zu verringern, schlägt die Stadtverwaltung in ihrem Hygienekonzept vor, eine Obergrenze von 999 Personen festzulegen. Zudem sollen separate Ein- und Ausgangsbereiche geschaffen werden. Fortwährend soll erfasst werden, wie viele Besucher den Markt betreten und verlassen.

Wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden Tagen eine Rückmeldung zu unserem Hygienekonzept bekommen“, hofft Andreas Hennig und vermeldet eine weitere frohe Botschaft: „Außerdem gehen wir bislang davon aus, dass fast alle der ca. 90 Händler, Gastronomen und Schausteller unseren Ortswechsel mittragen.“

Quelle: Stadtverwaltung Bautzen / Symbolfoto: pixabay.com

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