Informationen über Cookies auf dieser Website

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Verstanden

Nachrichten

Angespannte Lage im Zittauer Krematorium

Datum: 22.12.2020
Rubrik: Nachrichten

Die aktuelle Situation im Zittauer Krematorium ist aufgrund der erhöhten Anzahl von Sterbefällen angespannt. Es sind sehr viele Verstorbene durch die Bestatter der Städtischen Dienstleistungsgesellschaft (SDG) sowie Bestatter von Partnerunternehmen zur Kremierung vorgesehen. Trotz optimierter Abläufe und konstant arbeitender Technik übersteigt die Anzahl der notwendigen Einäscherungen mitunter die Kapazitäten des Zittauer Krematoriums und der eingesetzten Mitarbeiter/innen.

Neben den deutlich höheren Sterbefallzahlen führen verschiedene Faktoren im Vorfeld zur vorübergehend notwendigen Reorganisation der Totenlagerung bis zur Kremierung: die Mitarbeiter/innen der SDG und andere Bestattungsunternehmen sind mit einer erhöhten Anzahl von Aufnahmegesprächen konfrontiert, die amtsärztliche Leichenschau sowie die Beurkundung in den Standesämtern müssen erfolgen. Die Zusammenarbeit unter allen Beteiligten ist gut abgestimmt, wird aber durch die hohe Zahl an Sterbefällen an Belastungsgrenzen geführt. Darüber hinaus darf auch in solchen Situationen die Wartung der Ofentechnik nicht vernachlässigt werden.

Im Krematorium Zittau müssen seit 10 Tagen permanent ca. 70 Verstorbene versorgt werden, weshalb es dringend notwendig ist, die Arbeitssituation für die Mitarbeiter/innen des Krematoriums zu entspannen. Die Geschäftsführung hat sich in Absprache mit Oberbürgermeister Zenker kurzfristig dazu entschlossen weitere Lagerflächen im Bereich des Hochwasserstützpunkts in Nutzung zu bringen, um Verstorbene sicher zu lagern und bei Freigabe zur Einäscherung ins Krematorium zu fahren. Für diese Art der Transporte und Umlagerungen werden zusätzliche Kräfte aus der SDG eingesetzt. Dies gilt seit 21.12.2020.

Oberbürgermeister Thomas Zenker erklärt: „ Die Kolleginnen in unserem Standesamt haben inzwischen Sonderschichten übernommen, um die anfallenden Sterbefälle ordnungsgemäß zu beurkunden. Wir sind organisatorisch an unseren Leistungsgrenzen angekommen und bitten alle Betroffenen um Verständnis.“ Die Stadt Zittau hat die Situation bereits an Landkreis Görlitz und Freistaat Sachsen gemeldet, um gemeinsam Maßnahmen für eine ggf. entstehende Verschlechterung der Lage treffen zu können. An einer vorsorglichen Lösung wird aktuell noch gearbeitet.

Symbolfoto: pixabay.com

 

 

 

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Gefahr von Schnee- und Eisbruch

Seit heute Mittag sind zwei Kreisstraßen im Süden des Landkreises Görlitz aufgrund der Gefährdung durch... [zum Beitrag]

Absage für Konventá 2021

Das Coronavirus ist allgegenwärtig. Weltweit und damit auch im Landkreis Görlitz und in der Stadt Löbau... [zum Beitrag]

Der Blick zur Nachbarin mit Karolina...

Ausgabe vom 8. Januar 2021. [zum Beitrag]

Eishockey-Thriller in Weißwasser

Die Lausitzer Füchse haben am Sonntagabend in der DEL2 einen umkämpften Heimsieg einfahren können. Erst in... [zum Beitrag]

Busfahrpläne ändern sich

Im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung hat der Freistaat Sachsen die Winterferien... [zum Beitrag]

"Wir werden lernen müssen, mit Viren...

Im Interview mit Prof. Dr. Holm Große, Oberbürgermeister von Bischofswerda. [zum Beitrag]

Mitarbeiter des Rettungsdienstes geimpft

Der Ärztliche Leiter Rettungsdienst im Landkreis Görlitz, Jens Schiffner, sowie Daniel Radisch,... [zum Beitrag]

Klarer Heimsieg für die Lausitzer Füchse

Die Kufencracks aus Weißwasser haben am Mittwochabend im letzten Punktspiel des Jahres einen 6:0... [zum Beitrag]

Heimspiel für die Lausitzer Füchse

Die Kufencracks aus Weißwasser haben am Montagabend den EV Landshut empfangen. [zum Beitrag]