Informationen über Cookies auf dieser Website

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Verstanden

Nachrichten

Kontrolle muss sein

Anbieter müssen 3G-Regeln kontrollieren

Datum: 14.10.2021
Rubrik: Nachrichten

Gelten für Angebote und Einrichtungen 3G-Regeln, dann müssen auch die Anbieter die entsprechenden Nachweise kontrollieren.
Bisher waren etwa in Restaurants nur die Gäste für die Vorlage verantwortlich. Eine Kontrollpflicht durch den Gastronomen war in den bisherigen Corona-Schutz-Verordnungen nicht verankert. Bereits seit dem 23. September 2021 sind nun auch die Anbieter in der Pflicht die Nachweise von Impfung, Genesung oder Test zu kontrollieren. Werden die Nachweise nicht überprüft, wird dies als Ordnungswidrigkeit gewertet.

Bei einer Kontrolle hat dies Bußgelder bis zu 500 Euro zur Folge. Zu entsprechenden Stichproben-Kontrollen sind die Landkreise mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung, die ab dem  21. Oktober 2021 gilt, aufgefordert.


Derzeit erreichen das Landratsamt Hinweise, das in vereinzelten Restaurants und Cafés auf eine Kontrolle der Nachweise verzichtet wird. Unabhängig davon, ob dies aus Unsicherheit über die aktuell geltende Rechtslage oder aus Sorge um ausbleibende Kunden geschieht, muss auf die geltende Verordnung verwiesen werden. Zur praktischen Umsetzung gibt das Gesundheitsamt folgende Hinweise:

1. Impfnachweise können digital oder in Papierform vorgelegt werden. In digitaler Form (Corona-Warn-App oder Covpass-App) ist eine Sichtung ausreichend. Es wird empfohlen, die Gültigkeit der digitalen Nachweise per Covpass-Check-App zu prüfen. In analoger Form sind Impfausweis und Impfbescheinigungen aber auch das ausgedruckte EU-Zertifikat als Nachweis anerkannt.

2. Genesungsnachweise können ebenfalls digital über die Corona-Warn-App oder Covpass-App vorgezeigt und mit der Covpass-Check-App kontrolliert werden. In Papierform können ein positiver PCR-Test (frühestens 28 Tage nach Test, maximal 6 Monate) oder die Bescheinigung des Gesundheitsamtes vorgezeigt werden, die jeder Infizierte automatisch mit seinem Quarantäne-Bescheid erhält.

3. Auch für Testnachweise können Testpersonen in den Teststellen einen QR-Code für die Corona-Warn-App/Covpass-App auf Wunsch erhalten. Dieser kann ebenfalls mittels der Covpass-Check-App geprüft werden.

4. Ein Nachweis in Papierform gilt ebenso. Keinen Testnachweis benötigen Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Schüler gelten durch die Schultestungen als getestet und benötigten daher keinen gesonderten Testnachweis. Das gilt auch in den Ferien. Als Testnachweis gilt zudem eine Bescheinigung des Arbeitgebers, dass die Person einer regelmäßigen betrieblichen Testung durch fachkundiges Personal unterliegt. Ebenfalls anerkannt werden durch Teststellen überwachte Selbsttests, sofern diese angeboten werden. Eine weitere Möglichkeit ist der Selbsttest vor Ort unter Aufsicht desjenigen, der die 3G-Regeln kontrolliert - sofern dies durch die Einrichtung angeboten wird. In diesem Fall darf der Test dann aber nicht für andere 3G-Angebote genutzt werden.

5. Zu den Pflichten der Anbieter und Einrichtungen gehört aktuell auch die Kontakterfassung. Hier empfiehlt das Gesundheitsamt die Corona-Warn-App. Dazu wird ein mit dieser App bequem erzeugter QR-Code für die jeweilige Einrichtung oder Veranstaltung ausgelegt.
Besucher checken sich dann mit ihrer Corona-Warn-App ein und müssen keine Kontaktdaten hinterlegen. Für Gäste ohne Corona-Warn-App sind entsprechende Formulare zur Angabe von Name, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und Anschrift der Besucherinnen und Besucher sowie Zeitraum und Ort des Besuchs vorzuhalten. Die Daten dürfen für Dritte nicht einsehbar sein, eine Auslage von Listen ist nicht zulässig.
 

"Uns ist bewusst, dass jedes Geschäft, jedes Restaurant um Kunden werben muss um insgesamt wirtschaftlich arbeiten zu können. Die Abschaffung der kostenlosen Tests hat die Situation noch einmal für Anbieter und Kunden bzw. Gäste erschwert", sagt Landrat Michael Harig. "Die geltenden Regelungen müssen jedoch eingehalten werden. Nur dadurch kann es gelingen die pandemische Situation zu überwinden und ein erneutes Schließen von Einrichtungen, Geschäften und Restaurants zu vermeiden".

Quelle: PM Landratsamt Bautzen
Foto: von Free-Photos auf Pixabay

Weitere Meldungen aus dieser Rubrik

Wurzeln und Flügel – Eltern als...

Am kommenden Mittwoch findet im Landratsamt Bautzen die Bildungskonferenz unter dem Motto „Wurzeln und... [zum Beitrag]

Startschuss für BEAT Festival in Bautzen

Heute Abend startet in Bautzen das erste BEAT Festival. Zum Auftakt gibt es ab 20 Uhr im Steinhaus an der... [zum Beitrag]

Bunter Ferienspaß im Herbst

Im Museum Bautzen können Ferienkinder vom 19. bis 29. Oktober spannende Programme besuchen. Bastelfreunde... [zum Beitrag]

Die Corona-Lage am Dienstag

Ausgabe vom 19. Oktober 2021. [zum Beitrag]

Klück mit G

Im Blickpunkt der Woche der Seelischen Gesundheit vom 8. bis 18. Oktober stehen in diesem Jahr die... [zum Beitrag]

Seniorin übergibt Goldbarren an Betrüger

Betrüger haben gestern bei mehreren Seniorinnen und Senioren in den Landkreisen Bautzen und Görlitz... [zum Beitrag]

Digitaler Meilenstein

Nach reichlich zweieinhalb Jahren Bauzeit können nun die Breitbandprojekte Cluster 1 bis 9 beendet werden.... [zum Beitrag]

Dringend gesucht

Regionale Akteure des Arbeitsmarktes und der Integration trafen sich gestern im Landratsamt Bautzen, um... [zum Beitrag]

Sherlock Holmes und der Theatergeist

Am 12. und 13. November 2021 findet der diesjährige Bautzener Bühnenball im großen Haus des... [zum Beitrag]