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Nachrichten

Deutsch-Sorbisches Volkstheater wieder im Spiel

Es geht wieder los

Datum: 11.01.2022
Rubrik: Nachrichten

Nach fast zwei Monaten Schließung startet das Deutsch-Sorbische Volkstheater endlich in das Theaterjahr 2022.  Am Wochenende stehen drei Komödien auf dem Programm. Los gehts am 15. Januar! Und hier können Sie Karten bestellen!

Der dressierte Mann - Komödie am 15. Januar, 19.30 Uhr im großen Haus
Ausgerechnet als Bastian sie mit einem Candlelight-Dinner und Verlobungsring daheim erwartet, wird es bei Helen später: Der Chef hat ihr einen höheren Posten angeboten, auf den auch Bastian heimlich spekuliert hatte. Beziehungskrise statt Romantik!? Helen ist fassungslos, dass Bastian es nicht erträgt, dass sie ihn auf der Karriereleiter überholt. Dann treten zu allem Überfluss auch noch beider Mütter auf den Plan. Eine Radikalemanze, die andere Zahnarztgattin in dritter Ehe. Plötzlich sind alle Fragen offen: Will man Kinder? Wer erzieht die? Müssen Frauen emanzipiert sein? Was ist das überhaupt? Und wo bleibt bei all dem noch die Liebe?
Erleben Sie am 15. Januar, 19.30 Uhr im großen Haus mit "Der dressierte Mann" (Komödie von John von Düffel nach dem Bestseller von Esther Vilar) einen rasanten Abend voller Gefühlsausbrüche, unumstößlicher Wahrheiten und der Frage, brauchen Frauen und Männer einander überhaupt noch und wenn, wozu?

Dieter und der Wolf - Eine tragische Komödie aus dem ländlichen Raum am 15. Januar, 19.30 Uhr im Burgtheater
Ob die Wölfe in Deutschland ein Segen oder doch eher ein Fluch sind, darüber gehen die Meinungen auseinander. Der ehemalige Revierförster Dieter (Ralph Hensel) spricht sich jedenfalls für die gezielte Entnahme aus. Als das Dorf von ihm verlangt, einen Wolf abzuschießen, und zwar ohne Genehmigung, zögert Dieter nicht. Beziehungsweise doch. Die Vorstellung, einmal der Held des Dorfes und nicht der verschrobene Außenseiter zu sein, ist eine starke Verlockung. Doch ausgerechnet die Marianne ergreift für den Wolf Partei. Und für die Marianne hat sich Dieter schon interessiert, als sie zusammen eingeschult wurden. Seien Sie gespannt und machen Sie sich auf einen Abend mit Humor und Tiefgang gefasst.

Und ewig rauschen die Gelder - Komödie am 16. Januar, 15 Uhr im großen Haus - mit kostenloser Kinderbetreuung
Der Autor Michael Cooney nimmt sowohl eine grassierende Selbstbedienungsmentalität aufs Korn als auch ein Sozialsystem, das mit Ungerechtigkeiten und Gesetzeslücken seine Ausnutzung geradezu forciert. Dabei zieht er alle Register lupenreinen Boulevards: pointensicher, tempo- und wortspielreich, voller Verwechslungen und Situationskomik und gespickt mit viel schwarzem Humor.
Michael Cooneys aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie ist mitten aus dem Leben gegriffen, voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele. Hier bleibt garantiert kein Auge trocken.

„Ein Schaf fürs Leben“  - am 16. Januar, 16 Uhr - Theaterkindergarten
In einer tief verschneiten Winternacht trifft ein hungriger Wolf auf ein einsames Schaf. Ganz nach Wolfsart schickt er sich an, das Schaf zu fressen. In seiner liebenswert naiven Art, bringt das Schaf den Wolf dazu, seinen Speiseplan zu ändern. Stattdessen schließt er das Schaf schnell in sein Herz, verliebt sich sogar und steht nun vor einem ausweglosen Dilemma. Denn Wölfe müssen doch Schafe fressen, oder?
Diese hinreißende Geschichte über Liebe und Abschied hinterlässt einen wohligen Herzschmerz, und begeistert nicht nur die kleinen Besucher. Musik und zauberhafte Kulissen entführen in eine romantische Winterlandschaft.

Wieviel „Reichsbürger“ steckt in uns? – Premiere am 19. Januar
Er ist bekennender Selbstverwalter, bedankt sich höflich bei der Theaterleitung dafür, dass er die Gelegenheit erhielt, im Theater vor Publikum sprechen zu dürfen. Sein Hauptanliegen besteht darin, die Zuschauer von seiner ureigenen Wahrheit zu überzeugen. Dafür zieht er alle Register – er argumentiert, zitiert, wirbt, schmeichelt, droht...  Konstantin und Annalena Küspert  sind ein sehr engagiertes und erfolgreiches Autorenduo des modernen politischen Theaters. Gründliche Recherchen sind die Basis all ihrer bisherigen Theatertexte. So auch beim Monolog des titelgebenden Reichsbürgers Wilhelm S., denn die Reichsbürger oder „Selbstverwalter“ (wie sie sich selbst bezeichnen) taugen längst nicht mehr als nur als harmlose Spinner oder reines Satirematerial -  es gibt unter ihnen einige Radikale, die den Staat als Gegner betrachten, keine Steuern zahlen oder einfach nur auf Polizisten schießen wollen.

Die Autoren wollen mit ihrem Stück auch der Frage nachspüren: Wieviel „Reichsbürger“ steckt eigentlich in uns? Sind wir verführbar? Wie weit sind wir davon entfernt, eine gelbe Linie um unser Grundstück zu ziehen? Alternative Fakten, Fake News, Lügen, Verschwörungstheorien, Paralleluniversen, Manipulation und Propaganda haben Konjunktur. Warum aber fangen Menschen an, die politische und historische Realität vollkommen zu verdrehen, die Wirklichkeit zu leugnen und sich in Paralleluniversen zurückzuziehen? Sind das alles harmlose Wirrköpfe, die ihr Haus und Grundstück zum unabhängigen Territorium und sich zum Herrscher darüber erklären? Oder vielleicht Utopisten, die Unabhängigkeitsphantasien einfach nur radikal ausleben?
Weil die Szene laut sächsischem Verfassungsschutz auch in der hiesigen Region aktiv ist, stellt sich das Deutsch-Sorbische Volkstheater  Bautzen diesem brisanten Thema und  lädt am 19. Januar, 19.30 Uhr zur Premiere „Der Reichsbürger“ ins große Haus ein. Regie führt der Bautzener Schauspielchef Stefan Wolfram (Ausstattung: Katharina Lorenz, Dramaturgie: Eveline Günther). Den Titelhelden spielt Marian Bulang.

Quelle: PM Deutsch-Sorbisches Volkstheater
Foto: Miroslaw Nowotny

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