Aktuelles: Stand Dienstag, 12.00 Uhr
Katastophenalarm im Landkreis aufgehoben (1 Kommentar!)
Der Katastrophenalarm für den gesamten Landkreis Görlitz ist am heutigen 10. August um 12 Uhr aufgehoben worden.
Gestern um 17 Uhr war der Alarm bereits für das südliche Kreisgebiet einschließlich der Stadt Görlitz aufgehoben worden.
Das bedeutet, dass die Gemeinden wieder als Ortspolizeibehörde zuständig sind.
Wichtig!
Das ausschließlich für den Landkreis Görlitz zuständige Bürgertelefon, ist weiterhin am
10. August bis 19 Uhr
11. August 7.30 – 19 Uhr
unter folgenden Telefonnummern erreichbar:
03588 285-940
03588 285-941
Die Gemeinde Olbersdorf hat ein Bürgertelefon unter der Nummer 03583 698519 und
die Gemeinde Bertsdorf-Hörnitz unter der Nummer 03583 57330 eingerichtet.
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Stand, Montag 20.00 Uhr
In den Ortslagen des Landkreises Görlitz entlang der Lausitzer Neiße wurde der Katastrophenalarm um 17 Uhr für die Stadt Görlitz, Ostritz, Zittau, die Gemeinde Großschönau und Olbersdorf durch den Katastrophenstab aufgehoben.
Pegelstände Lausitzer Neiße um 19 Uhr:
Zittau: 2,30 m fallend (Alarmstufe 1)
Görlitz: 4,77 m fallend (Alarmstufe 3)
Podrosche: 5,40 m fallend (Alarmstufe 4)
Durch Einrichtung einer Umleitung am Ortsausgang Hagenwerder ist die Bundesstraße B 99 ab heute 20 Uhr wieder durchgängig befahrbar. Die Umleitung ist ausgeschildert.
Auch der Marktplatz Ostritz ist wieder für Kraftfahrzeuge aller Art befahrbar.
Voraussichtlich wird ab Mittwoch ein Schienenersatzverkehr für die Bahnstrecke Zittau-Görlitz eingerichtet.
Die Grenzübergänge über die Neiße zu Polen und Tschechien sind weiterhin gesperrt.
Alle Schulen, Kindertagesstätten und Horte in Görlitz nehmen morgen wieder ihren normalen Betrieb auf.
Eine Ausnahme bildet die Grundschule in Schöpstal. Der Schulbetrieb wird nach Aussage von Bürgermeister Kalkbrenner am Mittwoch, den 11. August wieder aufgenommen.
Bei den Kitas bildet der ASB-Kindergarten Zwergenland in Hagenwerder die Ausnahme. Hier ist die Nutzung für mindestens zwei Wochen nicht möglich.
Bei den anstehenden Aufräumungsarbeiten bitten wir die Bürger, den Containerdienst eigenständig zu bestellen. Die Firmen werden von den zuständigen Entsorgern informiert.
Die Öffnungszeiten der Annahmestellen werden erweitert.
Die gute Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte vor Ort hat größeren Schaden verhindert.
Dafür spricht Landrat Bernd Lange seinen besonderen Dank aus.
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Stand: Montag, 8.00 Uhr
In den Ortslagen des Landkreises Görlitz entlang der Lausitzer Neiße bleibt der Katastrophenalarm aufrecht erhalten.
Pegelstände Lausitzer Neiße um 3 Uhr:
Zittau: 2,59 m fallend (Alarmstufe 2)
Görlitz: 5,63 m fallend (Alarmstufe 4)
Rothenburg: Wasserspiegel weiter fallend
Hochwasserscheitel befindet sich zwischen Klein Priebus und Sagar
Die Hochwassersituation entspannt sich weiter ab Zittau in Richtung Görlitz. Der Scheitel bewegt sich Richtung Bad Muskau und wird dort in ca. zwei Stunden erwartet.
In Rothenburg sind während der Nachtstunden keine Maßnahmen der Deichverteidigung vorgenommen worden. Von der Abdichtung mit Folie wurde aus Sicherheitsgründen zunächst abgesehen. In Krauschwitz an der Brückenbaustelle wurden Sicherungsmaßnahmen zur Verstärkung des Deiches mit Folie und Sandsäcken vorgenommen.
Die B 115 zwischen Krauschwitz und Bad Muskau ist gesperrt. Der Grenzübergang in Bad Muskau ist gesperrt. Es muss damit gerechnet werden, dass Park, Schloss und Marktplatz Bad Muskau überflutet werden.
Die B 99 ist nur zwischen Zittau und Ortsausgang Ostritz befahrbar. Ab Leuba in Richtung Görlitz werden aufgrund von Brückenzerstörungen und gebrochenen Fahrbahndecken längerfristige Bauarbeiten erforderlich. Der Bahnverkehr zwischen Zittau und Görlitz ist bis auf Weiteres ebenfalls nicht möglich.
Die Stromversorgung ist in Teilen von Görlitz und Ostritz gegenwärtig nicht gewährleistet. Die Trinkwasserversorgung in Görlitz wird mit Ersatzmaßnahmen gesichert. Das Wasser sollte unbedingt abgekocht werden soweit es für den Verzehr genutzt wird.
In allen Görlitzer Schulen findet heute kein Unterricht statt, in der Freien Schule Ostritz ebenfalls nicht.
Derzeit sind noch ca. 550 Personen evakuiert, ein Teil der Evakuierten in Zittau und Görlitz konnte bereits wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. In Bad Muskau wurden in den späten Abendstunden noch einmal 20 Personen vom Neißedamm evakuiert. In Sagar ist die Evakuierung abgeschlossen. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Dämme nicht halten werden. In Sagar und Podrosche ließen sich einige Personen aus ihren bereits umströmter Häuser nicht evakuieren.
Es sind derzeit noch ca. insgesamt 1027 Rettungskräfte im Katastrophengebiet im Einsatz.
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Stand Sonntag, 18.00 Uhr
In den Ortslagen des Landkreises Görlitz entlang der Lausitzer Neiße bleibt der Katastrophenalarm aufrecht erhalten.
Pegelstände Lausitzer Neiße um 20 Uhr:
Zittau: 3,07 m fallend (Alarmstufe 3)
Görlitz: 6,47 m fallend (Alarmstufe 4)
Podrosche 6,29 m steigend
Der Hochwasserscheitel hat Rothenburg gegen 14.30 Uhr erreicht, derzeit wird weiterhin verstärkt an der Dammbefestigung gearbeitet . Der Rothenburger Pegel ist leicht sinkend. Der Scheitel wird für 19-20 Uhr in Bad Muskau erwartet. Die B 115 zwischen Krauschwitz und Bad Muskau ist gesperrt. Der Schutz der B 115 mit Sandsäcken wurde abgebrochen Der Grenzübergang in der Stadt wird derzeit gesperrt. Es muss damit gerechnet werden, das Park, Schloss und Marktplatz Bad Muskau überflutet werden. Die Doppelbrücke im Muskauer Park wurde abgebaut.
Oberste Priorität hat die Rettung von Menschen. 1444 Personen wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt evakuiert, die zum Teil bereits wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. In Bad Muskau wurden am Nachmittag noch einmal 40 Personen evakuiert.
Probleme bereitet das derzeit massenhaft anfallende Treibgut, ganze Bäume werden angeschwemmt. Die Firma Nadebor hat in Bad Muskau einen Kran positioniert, um Treibgut zu entfernen.
Die Stadtwerke Görlitz informierten, dass das Wasserwerk Görlitz auf Grund des Hochwassers außer Betrieb gegangen ist. 5000 Görlitzer haben derzeit keinen Strom. Über die Situation der Stromversorgung, und der Wasserver- und Entsorgung informiert der Katastrophenstab Görlitz separat!
In allen Görlitzer Schulen findet morgen kein Unterricht statt!
Es sind derzeit noch ca. insgesamt 1700 Rettungskräfte im Katastrophengebiet im Einsatz.
Momentan sind Katastrophentouristen ein Problem für die Rettungskräfte. Die Schaulustige begeben sich nicht nur selbst in Gefahr und behindern die Rettungskräfte!
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Stand Sonntag 14.00 Uhr
In den Ortslagen entlang der Lausitzer Neiße bleibt der Katastrophenalarm aufrecht erhalten.
Pegelstände Lausitzer Neiße um 12 Uhr:
Zittau: 3,51 m fallend, unter Hochwasserpegel A4, der bei 3,60 m liegt
Görlitz: 6,90 m leicht fallend
Die Wasserstände von Zittau bis Görlitz sinken weiterhin leicht. Der Anstieg der Wasserstände in den Ortslagen nördlich von Görlitz erfolgt entgegen der vorhergehenden Meldung langsamer. In der Ortslage Deschka wurde heute Morgen ein Wasserstand ca. 70 cm über dem des Hochwassers von 1981 durch die örtlichen Einsatzkräfte gemeldet.
Der Hochwasserscheitel wird gegenwärtig in Rothenburg erreicht, ab 16 Uhr in Bad Muskau erwartet. Voraussichtlich muss die B 115 zwischen Krauschwitz und Bad Muskau gesperrt werden. Es muss auch damit gerechnet werden, dass Park, Schloss und Marktplatz Bad Muskau überflutet werden. Die Doppelbrücke im Muskauer Park wurde abgebaut.
An der Brückenbaustelle Krauschwitz ist die polnische Seite dabei, den Eingriff in den Damm aufgrund der Bauarbeiten zu beheben.
Oberste Priorität hat die Rettung von Menschen. 1444 Personen wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt evakuiert. Eine weitere Evakuierungen in Köbeln steht bevor. Einzelne Betroffene haben sich aber geweigert, sich evakuieren zu lassen. Die Rettungskräfte fordern ausdrücklich dazu auf, den Anweisungen der Rettungskräfte Folge zu leisten. Drei Rettungen aus der Luft sind erfolgt.
Ein unbewohntes Haus in Ostritz ist eingestürzt.
Von der Neiße gibt es drei Durchbruchstellen zum Berzdorfer See. 5 Mio. m³ Wasser gelangten so in den See, Reserve waren 45 Mio. m³. Der Pegelstand im See stieg um 45 cm. Dieser Abfluss hat aber auch zur Entlastung beigetragen.
Die Stadtwerke Görlitz informierten, dass das Wasserwerks Görlitz auf Grund des Hochwassers außer Betrieb gegangen ist. Die Wasserreserve reicht für knapp einen Tag. Wann die Wiederinbetriebnahme erfolgen kann, ist momentan nicht abschätzbar, wird aber ein bis zwei Tage dauern. Verwenden Sie in Görlitz das Trinkwasser äußerst sparsam!
In einzelnen Gebieten der Stadt Görlitz ist auch die Energieversorgung ausgefallen. Die notwendigen Reparaturen können bis zu zwei Wochen dauern.
Es sind ca. 1700 Rettungskräfte im Katastrophengebiet im Einsatz und 40 Kräfte arbeiten im Katastrophenstab. Momentan sind sechs Hubschrauber der Bundespolizei und zwei der Landespolizei im Einsatz, 14 Boote sind zur Aufklärung und evt. Rettung unterwegs. Eine erste Schadensermittlung wurde eingeleitet.
Momentan sind Katastrophentouristen ein Problem für die Rettungskräfte. Die Schaulustigen begeben sich nur selbst in Gefahr und behindern die Rettungskräfte!
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Stand Sonntag 8.00 Uhr
In den Ortslagen entlang der Lausitzer Neiße bleibt der Katastrophenalarm aufrecht erhalten.
Pegelstände Lausitzer Neiße um 06:00 Uhr:
Zittau: 406 leicht fallend
Görlitz: 705 schwach steigend
Die Wasserstände am Pegel Zittau sind in den letzten 6 Std. um 54 cm gefallen, d. h. im Mittel pro Std. ca. 9 cm. Diese Tendenz wird sich auch in den Vormittagsstunden fortsetzen. Am Pegel Görlitz stellt sich seit ca. 2 Uhr ein relativ gleichbleibender Wasserstand von 6,98 m ein. Seit 6 Uhr ist ein schwacher Anstieg auf 7,05 m erkennbar.
Diese hohen Wasserstände werden voraussichtlich bis in die Mittagsstunden am Pegel Görlitz anhalten.
Der Anstieg der Wasserstände in den Ortslagen unterhalb von Görlitz erfolgt entgegen der vorhergehenden Meldung langsamer.
In der Ortslage Deschka wurde heute Morgen ein Wasserstand ca. 70 cm über dem des Hochwassers von 1981 durch die örtlichen Einsatzkräfte gemeldet.
Oberste Priorität hat die Rettung von Menschen. 1444 Personen wurden in Rothenburg, Bad Muskau, Oberneundorf, Zodel und Deschka evakuiert. Derzeit ist bekannt, das eine Person verletzt ist.
Ca. 1300 Rettungskräfte sind im Katastrophengebiet im Einsatz. Momentan sind 2 Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz, 14 Boote sind zur Aufklärung und evt. Rettung unterwegs.
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Stand Samstag 18.00 Uhr
Wegen der Hochwasserlage aufgrund der starken Regenfälle der letzten Stunden hat Landrat Bernd Lange am späten Nachmittag Katastrophenalarm für Teile des Landkreises Görlitz ausgerufen. Es betrifft das Dreieck Zittau – Löbau – Hagenwerder. Der Katastrophenstab des Landkreises wurde einberufen.
Gegen 12 Uhr sind die Pegel von Neiße und Mandau so stark angestiegen, dass Teile von Zittau unter Wasser stehen und evakuiert werden mussten. Das betrifft Zittau Ost und Teile der Äußeren Oybiner Straße. Alle verfügbaren Rettungskräfte von Feuerwehr und Polizei, Sanitäts- und Betreuungszüge, THW sind im Einsatz.
In Kürze mehr.

















