Gedenken in Bautzen
Bautzener gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Mit einer öffentlichen Gedenkveranstaltung ist am Freitag in der Spreestadt den Opfern des Nationalsozialismus gedacht worden. Am Gedenkstein für die Opfer des Außenlagers des KZ Groß-Rosen an der Neuschen Promenade legten Oberbürgermeister Christian Schramm und die Bürgermeister Michael Böhmer und Peter Hesse ein Blumengebinde nieder. Schramm warnte vor Gleichgültigkeit und Ignoranz gegenüber rechtsradikalen Einstellungen, die mittlerweile auch in der Mitte der Gesellschaft salonfähig würden. Sieghard Kosel von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes erinnerte in seiner Rede an die Opfer unter den ab Herbst 1944 hier inhaftierten Zwangsarbeitern.
Die Gedenkveranstaltung wurde umrahmt von dem Jugendblasorchester Bautzen sowie Schülerinnen der Mittelschule Gesundbrunnen, die unter anderem ihre Eindrücke von Gesprächen mit Zeitzeugen schilderten, die von der Schule regelmäßig organisiert werden. Rund 100 Bautzener nahmen an der Gedenkveranstaltung teil.
Foto: Oberbürgermeister Christian Schramm und die Bürgermeister Michael Böhmer und Peter Hesse am Gedenkstein in der Neuschen Promenade.















