Rückblick: Die Flut 2010
TV-Bericht zum Hochwasser in Bautzen

Wir wollen in den kommenden Tagen an die Ereignisse aus dem August 2010 erinnern - die Flut in unserer Heimat...:
Einen Tag nach der großen Flut lässt sich nur erahnen, was die Flutwelle der Spree in Bautzen angerichtet hat. In der Nacht zum Sonntag stieg auch hier der Pegel so stark an, dass in den frühen Morgenstunden einige Häuser evakuiert werden mussten. Die Bewohner dieses Hauses hatten besonders Glück. Kurz nach ihrer Rettung durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr gab das unterspülte Gemäuer des Hauses nach.Überall entlang der Spree bietet sich ein Bild der Verwüstung.
Die Spree wurde zu einem riesigen, reißenden Fluss. Die Flutwelle drückte die Wassermassen blitzschnell voran, sodass auch der Bautzener Stausee extrem schnell an Wasser zunahm. Die Talsperre ist demnach also nicht, wie vermutet, übergelaufen. Die Wassermassen, die sich im Stausee gesammelt haben, flossen lediglich über die so genannte Hochwasserentlastung ab. Diese Entlastungsstelle soll verhindern, dass die entstehenden Wassermassen gegen die Dammkrone drücken und ggf. einen Dammbruch verursachen könnten.
Die Hochwasserentlastung hatte jedoch zur Folge, dass die Anliegergemeinden nördlich der Talsperre mit Überschwemmungen rechnen mussten. Betroffen waren hier die Ortsteile Niedergurig, Briesing, Pließkowitz, Malschwitz und Klix.
Für den Landkreis Bautzen wurde ein Spendenkonto eingerichtet: Kreissparkasse Bautzen, BLZ 85 55 00 00, Kontonr.: 109 99 87 870, Verwendungszweck: Spenden Hochwasser 2010
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